USA – Tag 6: Sonne und Sonnenbrände

USA – Tag 6: Sonne und Sonnenbrände

Heute Morgen haben wir, nachdem wir am Abend davor von Firefly vor dem Fernseher gehalten wurden, etwas ausgeschlafen. Und so wie es die Uhrzeit diktiert, wurde erst mal Frühstück gegessen. Und vielleicht zeigt das Bild etwas von der Pracht, aber ich kann euch nur sagen, Joe bereitet uns immer ein Frühstücksfest vor. So lecker und vielfältig. Um 12:30 waren wir dann am Strand und haben geplanscht und gebadet. Sarah und ich haben Brandungs-Ping-Pong gespielt – wir haben einen normal großen, ganz leichten Ball, den wir versuchen, so in die Brandung zu werfen, dass er in die Richtung der anderen Person gespült wird. Dann Standpicknick und ein wenig umherlaufen. Um 17 Uhr haben wir dann unsere Siebensachen gepackt – und gemerkt, dass sich unsere Haut ein wenig komisch anfühlt – und ratet, warum. Ja, Sarah und ich haben uns wieder verbrannt. Zum Glück bei weitem nicht so schlimm wie letztes Mal. Wir dachten, wir hätten das jetzt im Griff. Aber nein, wir sind immer noch dumme Touristen… Tja, das passiert, wenn man vergisst, Sonnencreme nachzutragen und fast fünf Stunden unter der Sonne Floridas umherbadet. Zu Hause angekommen, ging es direkt ins nächste Wasser. Sarah und ich und später auch Mama haben im Pool geplanscht und auf Valerie gewartet, die auf der Arbeit länger bleiben musste. Kaum war sie zu Hause, wurden die Stakes auf den brandneuen Grill geworfen. Die ganze Zeit, die wir unterwegs waren, hat Joe gekocht. Als das Fleisch fertig war, gab es dazu noch Süßkartoffelpüree, Pilze, Zwiebeln, Maiskolben, Erbsen und Salat. So ein Fest. Das Fleisch war perfekt und das andere Essen auch so lecker! Bald nach...
USA – Tag 5: Gottesdienst und Sonntagessen

USA – Tag 5: Gottesdienst und Sonntagessen

Heute Morgen sind wir mit Joe und Valerie nach Mobil zu einem Gottesdienst gefahren. Dort haben wir die Skubes überrascht. Ach herrlich wenn Leute völlig überrascht sind und sich freuen. Nach dem Gottesdienst sind wir mit den Skubes wieder zurück nach Pensacola gefahren und haben im Golden Corral gegessen. Ein All-You-Can-Eat-Restaurant, die eine riesen Auswahl haben. Es gibt chinesisches Essen, verschiedene gegrillte Sachen, Obst, Salat, amerikanisches Essen und ganz viel Nachtisch. Danach musste ich fasst um Hilfe bitten, dass man mich nach Hause rollt… so viel leckeres Essen. Nach dem super leckeren Mittagessen ein kleiner Boxenstop zu Hause und dann ein wenig shoppen. Erst ein Thrift Shop – haha da musste ich direkt an den Song denken und direkt am Eingang gab es ein Mantel wie in dem Musikvideo… herrlich. Danach Walmart – lange umhergetingelt, aber dann sind Mama und Papa nochmal nach was gucken gegangen und bäm sie waren seehr lange verschwunden. Sarah hat mich dann in einem Kindereinkaufswagen über den ganzen Parkplatz geschoben und danach haben wir einen Strandstuhl aus dem Kofferraum geholt und gewartet und gechillt. Auch sehr entspannend. Wieder zu Hause ein wenig Nachtisch und aus Zufall über eine Sendung zum zehn jährigem Jubiläum von Firefly gezappt. So schön wie sie immer noch die Serie lieben und immer wieder mit den Tränen kämpfen mussten. Jetzt gucken wir grade noch eine Folge und dann geht es ins Bett. Es ist echt erstaunlich wie viel Werbung hier läuft… das bin ich als jemand der keinen Fernseher hat ja so gar nicht...
USA – Tag 4: Ein Tag in der Natur

USA – Tag 4: Ein Tag in der Natur

Der Jetlag ist noch mit uns, obwohl ich gestern eher spät ins Bett gegangen bin, war es mit heute Morgen um 7:30 Uhr nicht mehr möglich zu schlafen. Also erst mal eine Runde Duschen und dann ein mega tolles Frühstück. Nächster Tagesordnungspunkt: entscheiden was wir mit dem Tag anfangen wollen. Nach ein wenig Planen ging es dann los. Erst in ein Naturschutzgebiet auf Gulf Breeze, auf einem schmalen Sandpfad zum Meer, zwischen dichten Büschen und einigen Eichen und auch besonders fiesen Kakteen: diese haben(wie wohl auch einige andere Pflanzen hier) ganz feine kleine Stacheln, die sich mit Wiederhaken in die Haut hängen und kaum noch wieder rausziehen lassen. Sehr treffend werden sie „Stickers“ (in Deutsch so was wie Klebige) genannt… Mittlerweile habe ich nur noch ein paar in meiner Haut. Also zum Meer, dort sind wir dann im Saum etwas gegangen, wieder auf einen anderen Pfad und auf einen sehr hohen Sandhügel, von dem man in die eine Richtung das Pensacola Beach Key sehen kann und in die andere Pensacola selbst. Herrlich! Von da aus dann wieder ins Auto und zum Strand selbst, wo wir bis zum Abend entspannt haben. Erst wurde gemütlich im Sand sitzend Mittag gegessen und dann waren Sarah und ich lange immer wieder im Wasser und sind umher gegangen. Der Rest hat geredet und Mama eine Zeit lang Muscheln gesammelt. Am späten Nachmittag kamen Leute, die auf dem Stand Stühle aufgebaut haben und ein wenig Deko – eine Standhochzeit. Das kann man sich nicht entgehen lassen. Also noch etwas endspannt und dann so um 18 Uhr kamen die Gäste und eine Zeit später die Braut....
USA – Tag 3: Port St Lucie nach Pensacola

USA – Tag 3: Port St Lucie nach Pensacola

Diesmal habe ich schon viel besser geschlafen. Langsam gewöhnt sich das System an die neue Uhrzeiten. Sind wir wieder viel zu früh aufgebrochen. Aber erst haben wir ein extensives Frühstück im Hotel gegessen. Mit Waffeln und Hafer und Bagels und Donuts und Kaffee und Saft und am Ende auf Anraten der Angestellten, die sich um das Frühstück gekümmert hat, mit ganz vielen Florida-Orangen. Im Verlauf unserer Orangen-Party ist sie immer wieder zu uns gekommen und hat uns interessante Sachen über Orangen und besonders über jene die aus Florida kommen erzählt. Kurz vor den Losfahren konnten wir noch kurz mit Esther skypen, die grade aus der Schule gekommen war – wer beamt uns Esther hier rüber? Und jetzt sind wir auf dem Florida’s Turnpicke in Richtung Pensacola unterwegs- insgesamt fast 1000 km und 10 h Fahrt. Und jetzt wo wir durchs nichts fahren, dachte ich nehme ich die Zeit um den Blog für die letzten Tage nachzuholen. Jetzt sind es noch 487 Meilen, hinten im Schlachtschiff schlafen Mama und Sarah friedlich und wahrscheinlich werde ich mich bald auch in die Ränge der Schlafenden einreichen. Und viele Stunden vorgespult: Jetzt ist es 23 Uhr und so langsam geht es in Richtung Bett. Die Reise ist sehr gut verlaufen und Papa hat die ganzen vielen Kilometer in einem Stück abgerissen. So waren wir schon um 19 Uhr in Pensacola. Es ist so schön Joe und Valerie wieder zu sehen!  Am Abend haben wir so richtig schön gegessen und geredet, bis Papa fast im Sitzen eingeschlafen...
USA – Tag 2: Tampa nach Port St Lucie

USA – Tag 2: Tampa nach Port St Lucie

Ca. 30° sonnig mit ein paar Wolken Nach den besagt gejetlagden Stündchen Schlaf sind wir um 6 Uhr aufgestanden, haben geduscht und dann gefrühstückt und sind nach Port St Lucie aufgebrochen. Fahren in den USA – fast so wie in Deutschland, aber halt nur fast. Die Straßen sind breiter und die Autofahrer zackiger und die Verkehrsführung immer etwas anders als gewohnt. Diese Umstände haben zu einigen krassen Starts mit quietschenden Reifen und dem austesten unseres ABS-Systems beim Bremsen geführt, die Angst, da wir kein Kleingeld hatten, nicht mehr von der Maut-Straße zu kommen  und einigen kleinen Schockmomenten – klingt hier etwas dramatisch (Don‘t try this at home) aber war eigentlich immer Sicher und wir haben immer Bewahrung erlebt. Papa macht das mit dem Fahren toll. Man unser Schlachtschiff, ein Chrysler Town & Country „Mini“-Van hat echt eine krasse Beschleunigung und eine noch viel krassere Bremse. Mit etwas Verspätung durch unsere Lehreinhieten in US-Straßen-Kunde sind wir dann in Port St Lucie angekommen, und standen vor dem falschen Haus. Keine Emma weit und breit. Aber da Mama sich erinnert hat, dass die mal auf einen Brief ein C anstatt einem H (wie im Adressbuch) geschrieben hatte, haben wir sie doch gefunden. Der nächste Stoff war, für uns nach der langen Tour genau richtig, ein wunder schönes Sea-Food-Restaurant (Crawdaddy‘s), wo wir dann gut verhungert uns über super leckere Essen hergemacht haben. Den Rest des Tages haben wir in herrlicher Gemeinschaft mit Emma bei ihr zuhause verbracht. Ein rundum herrlicher Tag. Dann um zehn Uhr abends haben wir uns zum Hotel aufgemacht – und man waren wir müde, die innere Uhr hat 4...