USA – Tag 23: Große Wellen und schöne Sonne

USA – Tag 23: Große Wellen und schöne Sonne

Heute haben wir nach einem wunderbar ausgedehnten Frühstück und etwas Organisieren den Rest des Tages am Strand verbracht… Und ich glaube, mein Skalp und Gesicht hasst mich ein wenig, während der Rest unserer Körper recht intakt geblieben ist. Heute war die rote Flagge am Wehen – bedeutet, dass es ordentlich Wellen gibt und man wenig schwimmen sollte. Die Wellen waren wirklich ordentlich und in der Luft lag ein ständiges Donnern und Rauschen. Aber im Flutsaum hat das Baden echt Spaß gemacht – immer wieder haben einen die Wellen so richtig umgehauen. Wir haben also von so 13:30 bis etwas nach 18 Uhr die Sonne genossen, im Wasser geplanscht, Muscheln gesammelt und sind umhergegangen. Wieder zu Hause, hat Joe für uns gekocht und es war wieder so lecker. Danach hab ich ein NBA (Basketball) Finalspiel geguckt – Spurs gegen Heat… Richtig spannend, die ersten zwei Quarter waren die Heat in Führung und sie haben so richtig mächtig gespielt – und dann Gleichstand und im letzten Quarter haben die Spurs es dann umgedreht. Spannend. Danach haben wir noch etwas gesungen und gebetet. Zum Abschluss noch etwas geredet. Jetzt völlig fertig ins Bett. P.S.: Der Adapter, den ich für unsere Billigunterwasserkamera mitgenommen hab, ist grade verschwunden – wenn ich ihn finde, kommen noch mehr...
USA – Tag 22: Der Strand ruft

USA – Tag 22: Der Strand ruft

Yeehaw! (wir sind ja immerhin in den Südstaaten) – ich habe wieder aufgeholt. Heute Morgen haben wir wieder etwas ausgeschlafen, aber wir haben uns ja auch immer die Nächte um die Ohren geschlagen. Danach dann Frühstück und alles ins Auto, was, wenn man nicht so 100 % motiviert ist, doch etwas dauern kann. Nachdem wir alles gepackt hatten, waren wir schon wieder hungrig und haben noch eine Runde gesnackt und geredet. Dann war es Zeit, tschüss zu sagen und uns in den Straßenverkehr zu stürzen. Ein kleiner Einschub zum Verkehr hier: Obwohl deutsche Straßen oft schmaler und viel stärker befahren sind, ist hier Autofahren Krieg. Die meisten Leute sind nicht nur super rücksichtslos, sondern ballern einfach todesmutig drauf los, egal ob ihnen jemand im Weg ist oder nicht. Dazu kommt, dass die Verkehrsführung für den pedantischen Deutschen oft keinen wirklichen Sinn ergibt. Es gibt Autobahnausfahrten auf der linken Seite und sogar Auffahrten von links, Brücken sind super steile Katzenbuckel und die Betonbahnen sind teilweise so ausgefahren, dass das Auto anfängt, sich aufzuschaukeln und man das Gefühlt hat, bald wie ein Kaninchen davon zu hopsen. Hier ist man wirklich dankbar für die langsamen Geschwindigkeitsbegrenzungen, ansonsten müsste man wahrscheinlich im Auto einen Sag mitführen, da man sowieso nicht am Ziel ankommen würde. Also ab nach Pensacola. Irgendwo entlang der Autobahn Interstate 12 sind wir abgebogen und haben ein kleineres Lebensmittelgeschäft heimgesucht und uns Picknick gekauft. Und wow! war das ländlich – auf dem Parkplatz standen eigentlich nur große Pickup-Trucks und die meisten Kunden sahen etwas verwahrlost aus. Dreckige Jeans und Feinrippunterhemd scheinen akzeptable Bekleidung zu sein. Aber freundlich sind sie! Mit...
USA – Tag 21: Essen und Ausblick

USA – Tag 21: Essen und Ausblick

Auch diesen Tag haben wir wieder ziemlich entspannt angehen lassen. Der erste Tagesordnungspunkt war das State Capitol Building – mit 34 Stockwerken das höchste der USA. Von unserem Parkplatz aus mussten wir erst mal den Eingang suchen, der erste Versuch hat uns zum Hintereingang geführt. Nachdem man das Gebäude umrundet hat, öffnet sich einem der Blick auf eine gigantische Treppe, die zu einem einschüchternden Eingang hinaufführt. Dort mussten wir eine Zeit lang in der Securityschlange draußen warten. Oh, die brutale Hitze. Im Gebäude angekommen, steht man in einer großen zentralen Halle, die mit 27 verschiedenen Marmorarten ausgeschmückt ist. Auf der rechten Seite tagt das House of Representatives und auf der linken der Senat. Für den Senatssaal gibt es eine Zuschauertribüne und wir wollten mal bei der Sitzung zuschauen, aber die Sitzung war schon 30 Minuten zu spät und ein Anfang war nicht in Sicht. Auf die Frage, ob das normal sei, hat ein Wachmann gesagt, dass man sich erst Sorgen machen müsse, wenn eine Sitzung pünktlich anfange und dann auch noch Ergebnisse produziere – dann sei etwas verkehrt. Vom Senatssaal aus ging es dann in den 27. Stock auf die Aussichtsplattform. Von dort aus hat man einen wunderbaren Ausblick über ganz Baton Rouge. Erstaunlich ist, dass Großteile der Wohngebiete kaum zu sehen sind, da sie unter den großen Bäumen verschwinden. Auch interessant war, dass es keine Aufwinde gab, sondern die Luft eigentlich regungslos und stickig war, während auf Türmen in Europa immer Wind ist. Von dort aus sind wir zu Erick ins Restaurant gefahren. Das Essen haben wir mit Cupcakes gestartet und haben im Hauptgang Burger gegessen. Ich kann...
USA – Tag 20: Shop till you drop

USA – Tag 20: Shop till you drop

Nach dem Halbzeitstag musste erst mal eine gute Runde entspannt werden. Frühstück, duschen, mit den Lieben labern und schon war es echt spät. Als wir dann aus dem Haus gekommen sind, war es schon 14 Uhr. Unser Ziel wieder mal die Mall of Louisiana. Dort sind wir dann ganz entspannt überall rumgetingelt und haben in vielen Shops rumgeguckt. Nachdem wir einmal durch das Shoppingcenter gegangen waren, sind wir aus dem Haupteingang und haben auf kleinen Beeteinfassungsmäuerchen, zwischen Annexbauten des Malls, im Halbschatten ein wenig geruht. Dann wieder ins Shoppinggetümmel, bis wir uns wieder beeilen mussten. Zum Auto hetzen und auf zu Ainsleys Mutter. Susan hat für uns Crawfish- Etouffée gekocht, dazu gab es Reis, Dinnerrolls und kleine Möhren. Zum Essen oder als Nachtisch gab es Ananas und Blaubeeren. Unter anderem gab es wirklich leckeren Rotwein zu trinken. Den ganzen Abend haben wir mit Essen und Reden verbracht. Ein wirklich gelungener und entspannter...
USA – Tag 19: Der Tag des Herrn

USA – Tag 19: Der Tag des Herrn

An diesem Sontag sind wir zur Bethany Church (North Campus) gegangen – eine Gemeinde, die mal vor vielen Jahren einen Missionar in unsere Gegend entsendet hat. Der Lobpreis war echt toll und dann kam der wirkliche Leckerbissen: eine Predigt über Gnade von Dr. Mark Rutland. Der Mann hat ein erstaunliches Vokabular, eine Begarbung für gewitzten Satzbau und einen herrlichen Sinn für Humor. (Guten Freunden leihe ich gerne die CD aus 😉  ) Nach dem Gottesdienst haben wir dann mit ganz vielen verschiedenen Menschen gesprochen – eine wirklich herrliche Gemeinde mit super netten Menschen. Neue Menschen kennenlernen ist doch immer toll. Nach dem Gottesdienst haben wir dann ein „Family Dollar“ heimgesucht und ein paar Sachen gekauft, die wir brauchten und haben dann ein wenig gepicknickt auf einem sehr schönen Parkplatz einer katholischen Kirche. Von da aus sind wir dann in die Innenstadt gefahren und waren im LSU Museum of Arts – sie hatten eine wirklich begeisternde Ausstellung von maßgeschneiderten Kleidern, leider durfte man keine Fotos machen. Auch die anderen Ausstellungsstücke waren schön. Dann sind wir in den Mall of Louisiana geeilt um Mama Flip Flops zu kaufen. Eilen, da wir danach direkt zu Ericks Mutter und Stiefvater mussten. Dort haben wir den Abend verbracht und hatten eine sehr schöne...