Paris – Tag 8: Menschen gucken am Eiffelturm und im Park

Paris – Tag 8: Menschen gucken am Eiffelturm und im Park

Der frühe Vogel fängt den Sonnenschein, frei nach diesem Motto haben wir uns in aller Frühe aus dem Haus gequält, sind in die Metro zum guten alten Hôtel de Ville und haben erstmal geheime Örtlichkeiten im „BHV Marais“ besucht und sind dann in herrlichem Sonnenschein in einen Bus gestiegen, der uns zum einzig wahren Wahrzeichen von Paris – dem Eifelturm gebracht hat. Dort sind wir dann länglich drum rum getingelt, Fotos von hier, Fotos von da, Fotos von unten drunter und Menschen in langen Schlangen angucken… Immer mit Blick auf den Eifelturm haben wir uns über den Park „Champ de Mars“ Stückchen um Stückchen von ihm – dem einzigen Wahrzeichen – entfernt und sind in das anliegende Wohnviertel entflohen. Dort gibt es viele besondere Essensgeschäfte… Man kann durchaus 130 € pro Kilo Lachs ausgeben… Schöner echter aus Norwegen in großen Stücken… Auch wir haben uns eingedeckt, allerdings mit dem Grundnahrungsmittel Baguette und dann in einem Supermarkt mit ein paar weiteren Sachen, sind noch ein bisschen umher getingelt und haben dann im Park des „Hôtel National des Invalides“ gesessen und haben Mittagspause gemacht. Schön gegessen, Mama hat Reiseführer vorgelesen, ich hab mich etwas in der Sonne ausgestreckt. Erholt sind wir einen riesigen Umweg zum Rodin-Museum gegangen, welches früher einmal kostenlos war, aber jetzt erst nächste Woche von uns mit dem Paris-Museumpass besucht wird. Darauf folgte die Suche nach den Toiletten, die sehr, sehr gut versteckt waren, und dann sind wir mit dem Bus zum Park „Le Jardin du Luxembourg“ getingelt… Ab und an geht auch mal Systemzeit auf mondänes Rumgerenne drauf – da müsste man, wie in Computerspielen um Zeit...
Paris – Tag 7: Kirchen, Boutiquen und ein Palais

Paris – Tag 7: Kirchen, Boutiquen und ein Palais

Fünf Leute aus einer Wohnung zu bekommen, ist immer eine Meisterleistung, die wir heute sehr früh hinbekommen haben. Station eins: Die Kirche Madeleine – mit dem Aussehen eines griechischen Tempels ragt sie rechteckig in die Höhe. Auch das Innere ist ein massiver rechteckiger Raum. Eine bombastische Kirche. Direkt danach in die nächste Kirche – Notre-Dame-de-l’Assomption – die Kirche der polnisch Sprechenden in Paris. Hier wurde von den Nonnen grade alles geputzt und Blumen aufgestellt; noch nie hab ich eine Kirche so blitzeblank gesehen. Von dort sind wie dann die Rue Saint Honoré entlang gegangen, vorbei an den ganzen teuren Boutiquen und Chauffeurs in großen Mercedes, auf den Place Vondome, auf dem grade die große Säule eingepackt ist und renoviert wird. Weiter auf der Rue Saint Honoré, wo uns der erste BMW i8, den ich je gesehen hab, überholt hat. In einem kleinen Markt haben wir dann Viktualien gekauft und sind über einen Abstecher in die Kirche Saint Roch gegangen – ganz einzigartig ist hier: Hinter dem Altar (mit einer halbhohen Plastik mit Maria, Joseph und zwischen ihnen das Jesus Kind) noch ein zweigeteilter Altarraummit einer Bundeslade im vorderen Teil und auf der Ebene dahinter und darüber sieht man Jesus am Kreuz – eine mächtige Zusammenstellung. Dann in den Park Jardin des Tuileries; dort haben wir ganz genüsslich bei bestem Sonnenschein unser Picknick gegessen, Menschen beobachtet und dann einen schönen Mittagschlaf gehalten. An dem Springbrunnen, an dem wir verweilt haben, hat ein sehr schick aussehender Pariser kleine Segelbötchen und Stöcker verliehen. Mit großer Freude und Ausdauer haben Kinder diese dann über den Teich kreuzen lassen. Völlig erholt ging es weiter...
Paris – Tag 6: Essenskultur und Kulturgebäude

Paris – Tag 6: Essenskultur und Kulturgebäude

Heute haben wir einen langsamen Morgen eingelegt und sind dann mit der Metro zum Hôtel de Ville. Erstmal im BHV Marais zur Toilette und dann zu Fuß auf die Ile de la Cité, wo Mama länglich nach einem Basecap gesucht hat. Dann vorbei an Notre-Dame (und nochmal auf Toilette) und in das lateineische Viertel. Ich hab allerdings, bis es richtig losging, einen Großteil auf dem Platz vor Notre-Dame gesessen und Menschen geguckt… So viele verschiedene Menschen… Also über die Brücke. In einer der ersten Gassen hat uns eine Bäckerei angelacht und wir haben uns Baguettes gekauft. Wild mampfend sind wir in den Park René Viviani, vorbei an der Kirche St-Julien-le-Pauvre und dann in die Kirche St-Severin. Schöne Wasserspeier bewachen ihre Außenwände, und Fenster im Altarraum haben Herzen in sich. „Extra für uns“ hat der Organist lange formvollendet Orgel gespielt, wohl eine Probe für ein Konzert… Als nächstes haben wir uns die Fressmeile entlanggekämpft (eigentlich eher Fressvirtel – Restaurant drängt sich an Restaurant, alle mit großen Menüs vor der Tür, mal französische Küche, mal ausländische; auch Burger Restaurants mit amerikanischen Dekor sieht man immer wieder), ein Crêpe und ein Riesenbaiser haben zu laut gesprochen, um sie einfach im Geschäft zu lassen. Zudem durfte ich das berühmt-berüchtigte Pariser Parken mal in Aktion sehen: Ein Lieferbote hat sich in eine Parklücke gequetscht, die bestimmt 1 m zu kurz für ihn war: einschlagen und rein, langsam an das hintere Auto ran, dann mit Gefühl Gas geben, bis es unter Quietschen der Handbremse ein Stück nachgibt. Dann vorwärts einschlagen und Gas… Als deutscher Autofahrer wird einem da ganz Bange. Am Ende der Gasse haben...
Paris – Tag 5: Die Altertümer in Gebäuden und an Menschen

Paris – Tag 5: Die Altertümer in Gebäuden und an Menschen

Wichtigstes zuerst, und vor dem Duschen: 74 Push-Ups in 5 Sets… Für sowas ist eine App, die zählt und einen zwingt mehr zu machen, als man für möglich hält, echt genial… Schön aufgepumt und geduscht natürlich erstmal Kaffee und Frühstück. Dann auf ins Getümmel – heute etwas kälter und bewölkter als gestern, also: Bevor wir wirklich ins Getümmel sind, erst mal zurück in die Wohnung und wärmer angezogen… Daraufhin in den Untergrund und zum Platz „Bastille“ und das Viertel „Marais“ erkunden. Station Uno: der „Place des Vosges“ (Vogesenplatz)… Zur großen Begeisterung vorbeikommender Männer hat eine Frau – leicht sportbekleidet – ein Foto von sich in einer Yoga-Pose von einer Freundin machen lassen. Voller Einsatz für einen Instagramm-Post. Dort haben wir auch das Haus von Victor Hugo beguckt. Von dort aus sind wir dann an der einen Ecke des „Place des Vosges“ durch eine Abkürzung in den Garten des Hôtel Sullie und von da aus auf die Rue Saint-Antonie. Weiter des Fußes zur Kirche St-Paul-St-Louis – eine Kirche, die nach dem Vorbild der Jesuiten-Kirche in Rom gebaut wurde. Man fühlt sich wirklich direkt nach Rom versetzt, wenn man durch die großen roten Türen eintritt. Ein Zwischenstopp bei der Post, goldene Briefmarken für die Nutzung der Brieftaube kaufen, ein Blick in die Bibliothek im „Hôtel de Lamoignon“, allerdings für Besichtigung geschlossen, und dann in das „Musée Carnavalet“, einem Museum über die Stadtgeschichte mit Periodenräumen und sehr vielen Bildern – von denen gefühlt viele falsche Größenverhältnisse zwischen verschiedenen Bildelementen hatten. Ein sehr spannendes Museum, auf den Bildern kann man sehen, wie Sachen früher gemacht wurden. Auch ein sehr entspannendes Museum, weil alle...
Paris – Tag 4: Die Inseln mit Sonne

Paris – Tag 4: Die Inseln mit Sonne

Nach einem epischen Schlaf der Extraklasse passierte zunächst – nichts. Einfach nur weiterschlafen und Paris vergessen… Was geht über schlaaaaaaafen???? Ach so, natürlich Urlaub machen und besichtigen!!! Frisch erholt aufgesprungen, ging es gleich los zum…………. (weiß ich doch jetzt noch nicht! Gute Nacht erstmal!) [Papas nächtlicher Einfall] Also angefangen hat heute alles beim Hotel de Ville (Rathaus)… wunderschöner Herbstsonnenschein, also erstmal ins Kaufhaus und die Örtlichkeiten aufsuchen. Von da aus ging es dann das Hotel de Ville von außen bestaunen und in der Sonne den Plan für den Tag von Mama vorgetragen bekommen. Die erste Kirche des Tages war Saint-Gervais-Saint-Protais, die älteste klassische Fassade aus dem 6. Jhd. schmückt die Front und die älteste Orgel beschallt das Innere. Wir durften das Oboen-Register erleben. Sehr, sagen wir – oboig… Besonders sind an dieser Kirche auch die verschiedenen Fenster aus allen verschiedenen Zeiten, einige sehr alt und andere sehr modern. Ein Sammelsurium schönster Kirchenfenster. Vor der Tür habe ich dann ein paar Minuten gemütlich windgeschützt in der Sonne geschlafen – heute war ich irgendwie sehr müde. Von dort aus ging es auf die Insel Saint-Louis durch süße Gassen, kreuz und quer, bis wir irgendwann bei der Kirche Saint-Louis-en-lle angekommen waren. Danach ging es weiter der Schnauze nach in Richtung Notre-Dame. Die Straßen in das herrlich gelbe Licht der sinkenden Sonne gehüllt – das klingt so, als sei es schon spät gewesen, aber die Sonne geht ja schon früh unter und umso früher schmiegt sie sich an den Horizont und hüllt alles in gelbes Licht. Für Notre-Dame muss man sich in einer Schlage anstellen – so ca. 200 m lang. Aber zu...