Paris – Tag 12: Kunst als sie noch von Können kam

Paris – Tag 12: Kunst als sie noch von Können kam

Heute doch nicht Versailles. Neuer Plan: die Orangerie und dann das Musée d’Orsay. Bei der Orangerie angekommen, standen wir vor verschlossenen Türen uund heute ist Ruhetag – also zum Musee d’Orsay, wo die Kunst des 19. Jahrhunderts ausgestellt ist. Viele bekannte Impressionisten sind zu sehen und Art Deco und Neo-Impressionisten und Bilder aus dem Symbolismus. Teilweise sehr nackt und sonst größtenteils sehr schön. Wir waren in dem Museum bis zur Schließung – mit der Ausnahme von Sarah und mir, die kurz raus sind, um was zu essen. Dann haben wir als Gang an der Seine gesessen und was gegessen. Danach sind wir zum Triumpfbogen in einen McDonalds, dort haben wir eine Frau getroffen, die von „Christ for the Nations“ kommt und in Paris eine Tochterbibelschule aufbauen will. Wir haben uns richtig lange ausgetauscht und hatten eine super Zeit, bis wir nun um kurz vor 12 totmüde wieder nach Hause gekommen sind. Heute kurz und schmerzlos, denn Ilan ist sehr, sehr müde… und nun schlaf geschwind wie ein Murmeltierkind – so wie es in einem meiner Lieblingskinderbücher gestanden hat....
Paris – Tag 11: Ein Museumstag

Paris – Tag 11: Ein Museumstag

Morgende sind lang, besonders wenn man es am Abend vorher übertrieben hat. Also sind wir erst um den Mittag aufgebrochen. Ziel: das Museum de Cluny – ein Museum über das Mittelalter. Auf dem Weg sind wir im altbekannten Hôtel de Ville ausgestiegen und über die Ile de la Cité vorbei an Touristenfallen, in denen wir Ansichtskarten gekauft haben,  und an Notre-Dame zum Museum gewandert. Wirklich besonders war in diesem Museum eine Sonderausstellung über das Reisen im Mittelalter und ein Set von fünf Gobelins. In der Reiseausstellung konnte man z.B. eine superlange Straßenkarte der römischen Straßen der im Altertum bekannten Welt von England bis Asien angucken. Lange haben wir nach bekannten Städten gesucht und auch einige gefunden. Die fünf Gobelins zeigen die vier Sinne als Allegorie – eine schöne blonde Frau, die ein Einhorn an ihrer Seite hat; der Inhalt des fünften Gobelin ist bis heute nicht gedeutet. Im Hintergrund sind verschiedenartigste Bäume und Tiere abgebildet. Diese Wandteppiche sind wirklich einzigartige Meisterwerke und faszinierend anzusehen. Lange sind wir durchs Museum durch die tausend Jahre alte Luft gegangen – hier in Paris scheint die Luft in Museen mindestens so alt sein zu müssen wie die ausgestellten Objekte. Als Sarah und ich vor Sauerstoffmangel-Müdigkeit nicht mehr konnten, sind wir 30 min früher als die anderen rausgegangen und haben Essen gekauft. Nächste Station war das Pantheon, eine Grablegestätte für besondere Franzosen wie Victor Hugo, Voltaire und Rousseau. Es ist ein Monument für die großen Revolutionen und entsprechend ist die Atmosphäre auch etwas fishy. Nach unserem Besuch des Pantheons haben sich unsere Wege getrennt. Mama und ich sind nach Hause gefahren, weil es Mama...
Paris – Tag 10: Kirchen, Kunst und vier Lichter

Paris – Tag 10: Kirchen, Kunst und vier Lichter

Heute war Church-Tag. Wir wollten zum 10-Uhr-Gottesdienst und haben es auch fast pünktlich geschafft… aber dann haben 10 Minuten gefehlt und wir haben uns entschlossen, zum zweiten Gottesdienst zum 12.15 Uhr zugehen. Also sind wir erst zum Hôtel de Ville gefahren und haben dort den Marathonläufern zugeschaut. Immer wieder kann einer, der viele Freunde hatte, und für den wurde dann gejubelt und geschrienen. Eine herrliche Atmosphäre. Dann sind wir weiter auf die Ile de la Cité gegangen und haben einen kleinen Vogelmarkt angeschaut, der dort immer sonntags ist. Zu sehen waren Vögel der verschiedensten Art, menschliche und tierische. Es scheint eine Beschäftigung der Hannaken zu sein, Vögel zu handeln oder auch nur anzugucken – auf jeden Fall war neben den paar Touristen und Eltern, die Vögel für ihre Kinder kauften, eine große Gruppe nicht ganz vertrauenswürdig aussehender Gestalten anwesend, die die Vögel beschauten und miteinander redeten. Wirklich erstaunlich waren die verschiedenen Arten Tauben und Hühner, die man kaufen kann, z.B. Tauben mit ewig langen Beinen oder Tauben mit sehr langen, flauschigen Federn. Nach dieser kleinen Exkursion ging es dann zur Hillsong-Church, wo wir laut stark begrüßt wurden; mittlerweile kennen wir einige Menschen. Nach dem Gottesdienst haben wir beim Kaffeeschlürfen zwei Frauen kennengelernt, die uns für nächste Woche eingeladen haben, zur Connect-Group zu kommen und zum Abendessen. Mit den beiden haben wir lange geredet. Auf dem Weg nach draußen haben wir Papa gefunden, der mit Tim redete, also haben wir alle noch länglich mit ihm geredet und gebetet und im Anschluss daran haben wir noch mit einem Ehepaar aus Sri Lanka geredet und gebetet. Als wir dann ausgequatscht hatten, waren...
Paris – Tag 9: Filmdreh und 1000 Arten Geld schnell loszuwerden

Paris – Tag 9: Filmdreh und 1000 Arten Geld schnell loszuwerden

Bei schönstem Wetter war das Dach des La-Fayette unsere erste Anlaufstation heute. Dort hat man eine herrliche Aussicht. Es gibt Plastik-Sofas und –Sessel, auf denen man den Blick über Paris genießen kann. In der Sonne war es so warm, dass man alles, was nur auszuziehen ging, abgelegt hat und trotzdem noch geschwitzt hat. Dort oben in den warmen Lüften haben wir dann ein wenig Fotos gemacht und geruht. Wieder durch die Kostbarkeiten zurück in die Straßen von Paris. Haben bei Lindt nochmal kostenlose Pralinen abgegriffen, eine Tafel Schokolade gekauft und den Schokoladen-Connaisseurs zugeschaut, wie sie sie Schokoladenplätzchen machen. Nach dem leiblichen Wohl ging unser Spaziergang zum olfaktorischen Wohl über – wir haben uns zwei Häuser der  Traditionsparfümerie Fragonard angeguckt, die in beiden Häusern ein Museum haben. Das eine ist renaissancehaft eingerichtet, während das zweite moderner ist. Mama war noch im Museum, als an uns in mehreren Gruppen schöne Sportwagen vorbeikamen. Einige Ferrari, ein Lamborghini Gallardo, ein Mercedes-Benz SLS AMG (soo ein schönes Auto!) und einige Porsche. Weiter ging es in der herrlichen Wärme vorbei an schicken Geschäften zu den Gourmetläden an der Kirche Madeleine, in „Fauchon“ habe ich noch reingeguckt – den 2900€-Cognac würde ich ja gerne mal mit irgendeinem anderen vergleichen…  – und dann wollte ich mir auf eine Bank suchen. Bester Plan ever, denn ich hab beim Überqueren der Straße eine Film-Crew gesehen. Also bin ich mal hinten rum gegangen und habe mich mit geübter Nonchalance in die Menge der wartenden Crew gestellt… ein paar Fotos gesnapt, bevor ich gebeten wurde, keine zu machen, und hab dann eine lange Zeit bei dem hektischen Treiben des Filmdrehens zugeguckt…...