Paris – Tag 1: Der Reisetag

Paris – Tag 1: Der Reisetag

Bei herrlichem Sonnenschein maikäferten alle Kochs in Bestform um Haus und Garten, um alles herbstfest zu bekommen; Reifen in der Garage umlagern, Blumen in die Garage und dann alles fegen… nach der getanen Arbeit mussten die letzten Sachen verstaut werden und so weiter.
Dann ging es los nach Goslar. Beim Einsteigen in den Zug haben wir eine Kollegin von Esther (Alexandra) und ihren super sympathischen Ehemann getroffen und haben den ersten Reiseabschitt – genau eine Station in einer überfüllten Regionalbahn – viel gelacht und gequatscht. Dann in Salzgitter-Ringelheim wieder aaalle Koffer raus und zum nächsten Gleis.
Auf einmal Lärm: Musik, Lachen und Reden, Megaphon-Gelaber… Eine Gruppe von ca. 50 jungen Erwachsenen war unterwegs – irgendwohin – und hat zum Glück nicht unseren Zug genommen, sondern den in die andere Richtung.
Nächste Station Braunschweig und dort in den ICE; in den falschen Wagen eingestiegen, mussten wir uns erstmal durch einen Wagen kämpfen, mit 5 Koffern und 5 Handgepäck – Spaß der Sonderklasse… Züge sind in Deutschland einfach nicht zum ernsthaften Reisen gedacht… In unserem kleinen Abteil angekommen, mussten wir erstmal 2 Leute verscheuchen und dann aaaalle unsere Sachen unter dem gutmütigen Lächeln des letzten Insassen verstauen… Mit viel Mühe und zum Glück auch Erfolg…
Und bzzzz! nach Berlin-Hauptbahnhof, so schnell uns der ICE fuhr – also mit 20 Min. Verspätung.
Wieder alles raus aus dem Zug und auf zum Flughafenbus.. rumpel-rumpel nach Tegel.
Dort dann wieder alles Gepäck raus, ein letztes Koffer- Wiegen und weg mit den Koffern… Dann Security-Check bei freundlichen Mitarbeitern und dann warten auf den verspäteten Flieger… etwas zu spät ging es dann in die Luft zu einem unspektakulärem Flug und zap! ist man in Frankreich, wo der Chauffeur schon auf uns gewartet hat – schicker T5 in Luxus-Ausstattung.
Und dann kam der erste unechte Problempunkt der Reise: Wir waren bei der Wohnung und niemand sonst… Niemand am Telefon, niemand in der Wohnung…
Der Bäcker, der hier unten im Gebäude ist, war total lieb zu uns. Er hatte grade Feierabend gemacht und dann auch für uns noch mal telefoniert. Zwischendrin ist er nochmal rausgekommen und hat uns total leckere belegte Baguettes gegeben… sooo lecker! Left-overs sind doch nice!!!
Und dann haben wir den Vermieter auch gefunden, der war doch in der Wohnung gewesen, hatte uns aber nicht bemerkt und seine Handys nicht gehört – und alles ist gut ausgegangen – deswegen war das Problem auch nur unecht.
Nachdem nun alles einen Platz gefunden hat und das Tagebuch für den Tag geschrieben ist, wird mit Mama ein bisschen Star-Trek geguckt um runterzukommen.

 

Paris - Tag 16: Einmal alles bitte
Paris - Tag 2: Erste Schritte

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