Paris – Tag 10: Kirchen, Kunst und vier Lichter

Paris – Tag 10: Kirchen, Kunst und vier Lichter

Heute war Church-Tag. Wir wollten zum 10-Uhr-Gottesdienst und haben es auch fast pünktlich geschafft… aber dann haben 10 Minuten gefehlt und wir haben uns entschlossen, zum zweiten Gottesdienst zum 12.15 Uhr zugehen. Also sind wir erst zum Hôtel de Ville gefahren und haben dort den Marathonläufern zugeschaut. Immer wieder kann einer, der viele Freunde hatte, und für den wurde dann gejubelt und geschrienen. Eine herrliche Atmosphäre.

Dann sind wir weiter auf die Ile de la Cité gegangen und haben einen kleinen Vogelmarkt angeschaut, der dort immer sonntags ist. Zu sehen waren Vögel der verschiedensten Art, menschliche und tierische. Es scheint eine Beschäftigung der Hannaken zu sein, Vögel zu handeln oder auch nur anzugucken – auf jeden Fall war neben den paar Touristen und Eltern, die Vögel für ihre Kinder kauften, eine große Gruppe nicht ganz vertrauenswürdig aussehender Gestalten anwesend, die die Vögel beschauten und miteinander redeten.

Wirklich erstaunlich waren die verschiedenen Arten Tauben und Hühner, die man kaufen kann, z.B. Tauben mit ewig langen Beinen oder Tauben mit sehr langen, flauschigen Federn.

Nach dieser kleinen Exkursion ging es dann zur Hillsong-Church, wo wir laut stark begrüßt wurden; mittlerweile kennen wir einige Menschen. Nach dem Gottesdienst haben wir beim Kaffeeschlürfen zwei Frauen kennengelernt, die uns für nächste Woche eingeladen haben, zur Connect-Group zu kommen und zum Abendessen. Mit den beiden haben wir lange geredet.

Auf dem Weg nach draußen haben wir Papa gefunden, der mit Tim redete, also haben wir alle noch länglich mit ihm geredet und gebetet und im Anschluss daran haben wir noch mit einem Ehepaar aus Sri Lanka geredet und gebetet. Als wir dann ausgequatscht hatten, waren eigentlich alle anderen weg. Tolle Gemeinschaft!

Danach sind wir auf einem Kunsthandwerkermarkt hängen geblieben, wo Mama und Esther mit einigen Künstlern geredet haben und vieles genau angeguckt haben. Von dort aus haben wir die längste Metro-Fahrt ever unternommen… zwischendrin musste man beim Linienwechsel eine halbe Ewigkeit unter Tage durch winklige Tunnel gehen und dann noch 300 m auf Laufbändern beschleunigt vorwärts kommen.

Ziel der Weltreise: ein Hillsong-Abendgottesdienst. Auch herrlich, mit schön viel Gebet und Lobpreis und keiner Predigt. Danach haben wir dann noch neue Leute kennengelernt und uns lange unterhalten und z.B. Tim wiedergetroffen und nochmal mit ihm geredet. Während wir mit zweien redeten, kam noch eine Frau vorbei und hat Tschüss gesagt – die musste auch zu unserer Station Rebublique und wusste einen Bus, der direkt und viel kürzer fährt als eine ewige Metro-Tour… Also hat sie uns mitgenommen und wir haben uns mit ihr sehr schön unterhalten.

Nach dieser seelenstärkenden Connect-Time  haben wir dann noch unsern Körper mit den „Chicken á la Ilan“ gestärkt, Mama und ich eine Star-Trek geguckt… There are four Lights!!!! Und jetzt bubu.

Paris - Tag 9: Filmdreh und 1000 Arten Geld schnell loszuwerden
Paris - Tag 11: Ein Museumstag

Kommentar verfassen