Paris – Tag 11: Ein Museumstag

Paris – Tag 11: Ein Museumstag

Morgende sind lang, besonders wenn man es am Abend vorher übertrieben hat. Also sind wir erst um den Mittag aufgebrochen.

Ziel: das Museum de Cluny – ein Museum über das Mittelalter. Auf dem Weg sind wir im altbekannten Hôtel de Ville ausgestiegen und über die Ile de la Cité vorbei an Touristenfallen, in denen wir Ansichtskarten gekauft haben,  und an Notre-Dame zum Museum gewandert.

Wirklich besonders war in diesem Museum eine Sonderausstellung über das Reisen im Mittelalter und ein Set von fünf Gobelins.

In der Reiseausstellung konnte man z.B. eine superlange Straßenkarte der römischen Straßen der im Altertum bekannten Welt von England bis Asien angucken. Lange haben wir nach bekannten Städten gesucht und auch einige gefunden.

Die fünf Gobelins zeigen die vier Sinne als Allegorie – eine schöne blonde Frau, die ein Einhorn an ihrer Seite hat; der Inhalt des fünften Gobelin ist bis heute nicht gedeutet. Im Hintergrund sind verschiedenartigste Bäume und Tiere abgebildet. Diese Wandteppiche sind wirklich einzigartige Meisterwerke und faszinierend anzusehen.

Lange sind wir durchs Museum durch die tausend Jahre alte Luft gegangen – hier in Paris scheint die Luft in Museen mindestens so alt sein zu müssen wie die ausgestellten Objekte. Als Sarah und ich vor Sauerstoffmangel-Müdigkeit nicht mehr konnten, sind wir 30 min früher als die anderen rausgegangen und haben Essen gekauft.

Nächste Station war das Pantheon, eine Grablegestätte für besondere Franzosen wie Victor Hugo, Voltaire und Rousseau. Es ist ein Monument für die großen Revolutionen und entsprechend ist die Atmosphäre auch etwas fishy.

Nach unserem Besuch des Pantheons haben sich unsere Wege getrennt. Mama und ich sind nach Hause gefahren, weil es Mama nicht so gut ging. Haben Star-Trek und den Film „Midnight in Paris“ (ein wirkliches Meisterwerk) geguckt und uns wohlig entspannt.

Der Rest der Gang ist in ein Shopping-Center gefahren, um ein „Marks & Spencers“ auf der Suche nach bestimmten Items zu besuchen, und hatte auch eine schöne Zeit.

Jetzt ins Bett und morgen Versailles.

[Die Fotos heute von Mama – ich fotografiere nicht so gerne in Museen und wenn man keine Kamera mitnimmt dann ist es entspannter]

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