Paris – Tag 15: Ein Tag im Louvre

Paris – Tag 15: Ein Tag im Louvre

Der Tag gestern war so lang, dass drei von uns bis kurz vor 11 ausgeschlafen haben. Die Eltern sind um die Zeit schon zum Louvre aufgebrochen… Die sind einfach so hardcore.

Wir schwächeren Jüngeren haben gemütlich gefrühstückt und ein paar Filmtrailer geguckt. Dann sind auch wir zum Louvre gefahren und haben unsere Entdeckungsreise fortgesetzt.

Ei, ist der Louvre riesig! Sarah und ich haben den Plan gefasst, alles einmal angucken zu wollen, und haben es fast geschafft. In jedem Raum haben wir eins, zwei Ausstellungsobjekte genauer angeguckt und sonst so alles mit unseren Augen berührt.

Um 17 Uhr haben wir uns zu einer Pause getroffen. Wir Drei waren vorher zu einem Supermarkt gegangen und hatten Essen gekauft, das wir im sich intensivierenden Dunkel des Abends mit Blick auf den Eifelturm im Park aufgegessen haben. Eine besondere Stimmung.

Wieder gestärkt und etwas durchgefroren, ging es zurück in das riesige Museum. Laufen, laufen, laufen, lesen, gucken, laufen… Am Ende konnten wir uns kaum noch vorwärtsbewegen… sind wohl so ca. 20 km, wenn man alles einmal abschreitet, und wir waren sooo close…

Es ist wirklich ein tolles Erlebnis! Von allen Richtungen ist so viel da, dass man es studieren könnte.

Wirklich begeistert haben mich die Räume über den persischen Palast von Darius und Xerxes, wo also auch Königin Esther aus der Bibel drin war. Große Teile von Wänden des Thronsaals sind ausgestellt, die mit Bildern geschmückt sind, und ein wuchtiges Kapitell einer der mittleren Säulen. Genau diese Teile hat Königin Esther vor tausenden von Jahren gesehen und sie sind jetzt immer noch so gut erhalten.

Viele weitere Ausstellungsstücke des Museums sind wirklich exquisit.

Wir haben auch die Mona Lisa besucht und würde sagen: abgehakt. Man hat das Bild so oft gesehen und so viel darüber gehört – und dann sieht man es da, klein hinter zwei Absperrungen und einer Panzerglasscheibe und denkt: „Joa, da ist sie nun. Schnell ein paar Bilder mit sich und den anderen machen.“

Wir sind bis zur Schließung um 22 Uhr geblieben und sind dann nach Hause gehinkt.

Jetzt werde ich noch meine müden Füße waschen und dann von all den Kunstwerken träumen.

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