Paris – Tag 2: Erste Schritte

Paris – Tag 2: Erste Schritte

Heute haben wir nach dem Frühstück erst einmal einen Supermarkt aufgesucht, um die Wohnung mit allen notwendigen Lebensmitteln auszustatten… Als diese Einkaufaktion – in dem ca. 200 m entfernten Supermarkt – erfolgreich abgeschlossen war, konnten wir direkt erst einmal Mittag essen. 

Rundgegessen und -getrunken ging es dann auf die erste Erkundungstour durch Paris. Und wo kann man besser anfangen als in der Metro. Schön dunkel, viele interessante Menschen zum Angucken und man sieht unheimlich „viel“ von der Stadt…

Ziel der ersten Metrofahrt war der Platz an der Oper. Dort haben wir Tickets für einen Film zur Geschichte von Paris gekauft und sind vorher noch kurz in den Konsumtempel La-Fayette mit seiner wunderschönen Glaskuppel geeilt. Eigentlich wollten wir aufs Dach zur Aussichtsplattform, aber dafür war dann die Zeit doch zu knapp.

Der Versuch kurz aufs Dach zu fahren wurde unternommen, weil es nur ein wenig weiter als spitting distance war, aber Paris ist eine sehr, sehr menschenvolle Stadt. Auf kleinen Bürgersteigen mäandern sich Bürger der Stadt Paris und Touristen in kaugummizähem Tempo voran. Nichts mit mal schnell wohin gehen… Nein, das geht nur so schnell, wie die Langsamsten aus der Menge wollen.

Ab in den Film. Danach weiß man dann alles über Paris (die allerbeste und begeisterndste Stadt der Welt, nein des Universums) und braucht eigentlich nur noch ein T-Shirt zu kaufen, um zu sagen: „Been there, done that, bought a t-shirt“…

Nach unserm Ausflug durch die Geschichte ging es wieder zu La-Fayette, um ein wenig in den käuflich zu erwerbenden Reichtümern zu schwelgen und zu versuchen aufs Dach zu kommen. Aber das war leider schon zu.

Also noch ein bisschen hier und da gucken, die Kuppel des Konsumtempels von außen bestaunen und durch ein Fenster unseren ersten Blick auf DAS Pariser Wahrzeichen, den Eifelturm werfen.

Geld schläft zwar nie, aber der Konsum schon… Um 20 Uhr ist dann Ladenschluss.

Die Gang also wieder raus und zur Metro-Station, vorher natürlich noch hier und da gucken und einmal vor der Oper sitzen – es wäre eine schöne Ruhepause gewesen, hätte nicht ein Straßenmusiker in unerfrischender Schiefe alle die Klassiker zum Besten gegeben, die in einem den Wunsch wecken, in die Vergangenheit zu reisen, um ihre Veröffentlichung zu verhindern…

Also die Metro nach Hause. Kurz vor der Haustür haben wir wieder Kraft bekommen und sind dann doch noch den einen Block zum Canal Saint-Martin gegangen, um schöne Nachtfotos aufzunehmen.

Egal wie weit einen die Füße tragen, irgendwann kommt ein Serienjunkie dann doch wieder zu Hause an, um Serie zu gucken… schnell alles fertig machen, einen Haps essen fassen und die aktuelle Folge „The Flash“ gucken. Eine schöne Folge, diesmal auch ohne das verpflichtende „Ich bin ein Superheld und deswegen kann ich nicht der Frau, die ich liebe, meine Gefühle offenbaren“-Generve… Something the World could do without!!! Ich meine die mittleren Seasons von „Smallville“ waren doch wohl eine so große Dosis davon, dass die Menschheit das nicht mehr braucht… grausam!

*In Gedanken spielt der Autor jetzt mit Figuren von Lana und Clark*: „Oooh Lana, ich muss dir was sagen“, (dramatische Musik, Herzensqualen), „Ja, Clark?“, (Handy klingelt), „Ach es kann warten, ich muss los!“, (Clark flüchtet)…

Und da ich schon in Gedanken mit Actionfiguren spiele, ist es Zeit, es der Rest der Gang nachzumachen und auch schlafen zu gehen… Zum Glück diese Nacht eine Stunde länger…

Paris - Tag 1: Der Reisetag
Paris - Tag 3: Die Gang und der Berg

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