Paris – Tag 4: Die Inseln mit Sonne

Paris – Tag 4: Die Inseln mit Sonne

Nach einem epischen Schlaf der Extraklasse passierte zunächst – nichts. Einfach nur weiterschlafen und Paris vergessen… Was geht über schlaaaaaaafen???? Ach so, natürlich Urlaub machen und besichtigen!!! Frisch erholt aufgesprungen, ging es gleich los zum…………. (weiß ich doch jetzt noch nicht! Gute Nacht erstmal!) [Papas nächtlicher Einfall] Also angefangen hat heute alles beim Hotel de Ville (Rathaus)… wunderschöner Herbstsonnenschein, also erstmal ins Kaufhaus und die Örtlichkeiten aufsuchen. Von da aus ging es dann das Hotel de Ville von außen bestaunen und in der Sonne den Plan für den Tag von Mama vorgetragen bekommen. Die erste Kirche des Tages war Saint-Gervais-Saint-Protais, die älteste klassische Fassade aus dem 6. Jhd. schmückt die Front und die älteste Orgel beschallt das Innere. Wir durften das Oboen-Register erleben. Sehr, sagen wir – oboig… Besonders sind an dieser Kirche auch die verschiedenen Fenster aus allen verschiedenen Zeiten, einige sehr alt und andere sehr modern. Ein Sammelsurium schönster Kirchenfenster. Vor der Tür habe ich dann ein paar Minuten gemütlich windgeschützt in der Sonne geschlafen – heute war ich irgendwie sehr müde. Von dort aus ging es auf die Insel Saint-Louis durch süße Gassen, kreuz und quer, bis wir irgendwann bei der Kirche Saint-Louis-en-lle angekommen waren. Danach ging es weiter der Schnauze nach in Richtung Notre-Dame. Die Straßen in das herrlich gelbe Licht der sinkenden Sonne gehüllt – das klingt so, als sei es schon spät gewesen, aber die Sonne geht ja schon früh unter und umso früher schmiegt sie sich an den Horizont und hüllt alles in gelbes Licht. Für Notre-Dame muss man sich in einer Schlage anstellen – so ca. 200 m lang. Aber zu...
Paris – Tag 3: Die Gang und der Berg

Paris – Tag 3: Die Gang und der Berg

Sonntag – Zeit die Hillsong-Church zu besuchen. Beim frühen Aufstehen hat uns die Zeitumstellung geholfen. Die Hillsong-Church trifft sich morgens im Stadtviertel Mont-Parnasse im Theater Bobino für zwei Gottesdienste und abends an einer anderen Location für zwei weitere. Als wir angekommen sind, wurden wir super herzlich begrüßt und hatten dann auch direkt ein „Kleine-Welt-Erlebnis“. Papa war vorgegangen und hatte Plätze reserviert. Saß neben einem jungen Mann. Erst haben sie etwas Englisch geredet, dann festgestellt, dass auch er Deutscher ist und mal Jukubi-Helfer im GZ war – als ich dann auftauchte, meinte er zu Papa: „Sag doch gleich, dass du der Vater von Sohn Ilan Koch bist!“ – *Der ist berühmt* – und es war Niklas Schweda… echt so verrückt, wie man in einer fremden Stadt in einen Gottesdienst geht und neben einem Deutschen sitzt und der kennt einen auch noch. Der Gottesdienst war herrlich, wunderbarer Lobpreis und dann eine richtig lustige, aber auch sehr tiefe Predigt von einem Pastor aus Newcastle. Nach dem Gottesdienst haben wir dann noch mit einigen Leuten geredet und Kaffee getrunken. Von Koffein gestärkt, ging es dann auf Erkundungsreise. Erst zu Fuß zur Kirche Notre-Dame-Des-Champs. Vor der Tür saß ein Obdachloser, nur in Jacke, aber ohne Hemd; als wir wieder rausgekommen sind, kam der Priester grade und hatte diesem Mann ein Hemd und zwei belegte Baguettes gekauft… Bewegend zu sehen, wie der Mann sich gefreut hat – gefühlt gibt es in Paris mehr Obdachlose als in anderen Städten. Die nächste Station war dann Montmartre. Gasse um Gasse quetschen sich Restaurants den Hügel hinauf zur Basilika Sacre-Cœur und wieder einmal hat sich einem der Eindruck aufgedrängt,...