USA – Tag 10: Arktische Kälte und tropische Hitze

USA – Tag 10: Arktische Kälte und tropische Hitze

Heute Morgen war die erste geplante Tagesordnungspunt die Destrahan Plantation zu besuchen – was sich etwas nach hinten verschoben hat. Also waren  wir kurz nach zwölf da und haben erst einmal im Schatten gepicknickt. Gefolgt von einer Tour durch das Haupthaus. Draußen war es so 33 °C und schön feucht und die Innenräume sind hier je weiter südlich man kommt richtig runter gekühlt. Die Air Conditions stehen so auf 15 °C und die Räume sind so wahrscheinlich 18 °C. Man läuft also in schöner Sommerkleidung rum und in Innenräumen ist es dann so richtig bitter kalt – nach einigen Minuten kriegt man die Angst sich zu erkälten. Also das Haus ist im greek revival style gebaut (siehe Bilder) und jetzt weiß ich nicht was man mehr über die Räume schreiben soll. Also einfach mal die Bilder angucken und bei Fragen ein Kommentar schreiben. Nach dem Haupthaus gab es noch eine Vorführung über Afro American Healing Herbs – also so alle Arten von Planzen und anderen Sachen die Heilend wirken. Der Mann der die Vorführung gemacht hat ist ein 74 Jahre alter afro-amerikaner der im Norden von Mississippi in ganz armen Verhältnissen auf einer Farm aufgewachsen ist und dann erst in der Armee gedient hat und später dann als er gehört hat, dass man in Kalifornien kostenlos studieren kann, nachts gearbeitet und tags studiert hat. Den Rest seines Lebens hat er an verschiedenen Universitäten gelehrt und  über Pharmazie geforscht. Unteranderem über die Methoden der alten afro-amerikanischen Bevölkerung. Am begeisterten fand ich, dass man Spinnenweben benutzen kann um Blutungen zu stoppen. Wenn man direkt nachdem man sich verletzt hat Spinnenweben auf...
USA – Tag 9: French Quater und Folk  Music

USA – Tag 9: French Quater und Folk Music

An unserem ersten ganzen Tag in New Orleans sind wir in die Historische Altstadt, das Fench Quater. Bill hat uns dort hingefahren und auch wieder abgeholt. Das Ziel war eigentlich ein paar öffentlich zugängliche alte Hauser anzuschauen, aber auf der Straße dahin waren ganz viele Galerien und Antiquitäten-Geschäfte. Eine Galerie hatte original Lithographien von Dali – wow was für Preise und eine andere stellt super tolle Impressionistische Bilder aus, der Künstler ist ein (noch lebender) Franzose. Die Bilder von ihm haben mir besonders gefallen, sie waren so lebendig, man konnte fast die Hitze und die Gerüche im Bild wahrnehmen. Die Antiquitäten-Geschäfte sind auch besonders, es werden viele Sachen aus Europa importiert und hier an eine begeisterte Käuferschaft verkauft. Man hat fast das Gefühl, so viele gute antike Einrichtungsgegenstände bekommt man kaum in Museen zu sehen. In dem einen Geschäft, Keil’s Antiquities, sind wir mit einer Verkäuferin ins Gespräch gekommen, die schon oft in Deutschland gewesen ist. Sie hat uns durch die ganze Pracht des dreistöckigen Geschäfts geführt. Das beeindruckendenste Stück – ein ganzes Zimmer aus einem Château in Frankreich. Die Holztäfelung, der Kamin und das Mobiliar. Echt abgefahren. Vor diesem Geschäft haben eine Gruppe aus 6 Bläsern und einem Schlagzeuger Jazz gespielt, das hat sich echt toll angehört und uns wurde eine Probepackung Sabra Hummus mit Salzstangenbrezeln geschenkt. Ein Snack zur rechten Zeit. Danach sind wir dann weiter in Richtung Jackson Sqaure getingelt und etwas östlich davon in eins der alten Hauser gegangen, Madame John’s Legacy, wo Töpferwaren der Newcomb Schule ausgestellt wurden. Wirklich interessant ist, dass in diesem Haus Lieschens Eltern sich kennengelernt und eine Weile gewohnt haben....
USA – Tag 8: Fahrt nach New Orleans

USA – Tag 8: Fahrt nach New Orleans

Nach dem Frühstück haben wir zum ersten Mal seit unserem Abflug länger mit Esther geskyped – warum kann man nicht Leute einfach rüberbeamen?! Komm zu uns Esther! Aber Skype ist da schon ne super Sache. Danach haben wir uns ans Werk gemacht, alle unsere Sachen sortieren und einzupacken. Und sind dann um 14 Uhr in Richtung New Orleans aufgebrochen. Von Pensacola sind wir auf die I 10 und dann erst am Visitor Center von Alabama (auf den „Autobahnen“ gibt es an den Staatsgrenzen Besucherzentren mit Infomaterial usw.) und dann, nach einem guten weiteren Stück des Vorsichhingefahre, in dem von Mississippi Zwischenstopp gemacht. Dann sind wir von der I 10 nach Ocean Springs abgebogen und haben dort in einer super süßen Innenstadt wieder eine Pause eingelegt. Die Geschäfte und alles waren wirklich super süß. Und alles hatte höchstens bis 17 Uhr offen – also auch so richtig verschlafen. Und von dort aus haben wir dann den Rest der Strecke am Meer entlang gefahren, vorbei an Biloxi und den Casinos und vielen leeren Grundstücken, die seit dem Hurrikane Katrina noch nicht wieder bebaut wurden. Die Sonne war untergegangen als wir bei Bill und Lieschen angekommen waren und zum ersten Mal in diesem Jahr tanzen die Termiten zu Tausenden um die Straßenlaternen. Und saßen dann auch beim Gepäck ins Haus tragen auf uns und dem Gepäck… Sie beißen einen aber nicht. Schon mal was positives. Danach haben wir noch etwas Abendessen gegessen – Spagetti und rote Soße mit Meatballs (Hackfleischbällchen) und zum Nachtisch Eis. Nach noch ein wenig Unterhaltung sind wir dann in unsere Zimmer. Sarah und ich haben dann noch die...