USA – Tag 22: Der Strand ruft

USA – Tag 22: Der Strand ruft

Yeehaw! (wir sind ja immerhin in den Südstaaten) – ich habe wieder aufgeholt. Heute Morgen haben wir wieder etwas ausgeschlafen, aber wir haben uns ja auch immer die Nächte um die Ohren geschlagen. Danach dann Frühstück und alles ins Auto, was, wenn man nicht so 100 % motiviert ist, doch etwas dauern kann. Nachdem wir alles gepackt hatten, waren wir schon wieder hungrig und haben noch eine Runde gesnackt und geredet. Dann war es Zeit, tschüss zu sagen und uns in den Straßenverkehr zu stürzen. Ein kleiner Einschub zum Verkehr hier: Obwohl deutsche Straßen oft schmaler und viel stärker befahren sind, ist hier Autofahren Krieg. Die meisten Leute sind nicht nur super rücksichtslos, sondern ballern einfach todesmutig drauf los, egal ob ihnen jemand im Weg ist oder nicht. Dazu kommt, dass die Verkehrsführung für den pedantischen Deutschen oft keinen wirklichen Sinn ergibt. Es gibt Autobahnausfahrten auf der linken Seite und sogar Auffahrten von links, Brücken sind super steile Katzenbuckel und die Betonbahnen sind teilweise so ausgefahren, dass das Auto anfängt, sich aufzuschaukeln und man das Gefühlt hat, bald wie ein Kaninchen davon zu hopsen. Hier ist man wirklich dankbar für die langsamen Geschwindigkeitsbegrenzungen, ansonsten müsste man wahrscheinlich im Auto einen Sag mitführen, da man sowieso nicht am Ziel ankommen würde. Also ab nach Pensacola. Irgendwo entlang der Autobahn Interstate 12 sind wir abgebogen und haben ein kleineres Lebensmittelgeschäft heimgesucht und uns Picknick gekauft. Und wow! war das ländlich – auf dem Parkplatz standen eigentlich nur große Pickup-Trucks und die meisten Kunden sahen etwas verwahrlost aus. Dreckige Jeans und Feinrippunterhemd scheinen akzeptable Bekleidung zu sein. Aber freundlich sind sie! Mit...
USA – Tag 8: Fahrt nach New Orleans

USA – Tag 8: Fahrt nach New Orleans

Nach dem Frühstück haben wir zum ersten Mal seit unserem Abflug länger mit Esther geskyped – warum kann man nicht Leute einfach rüberbeamen?! Komm zu uns Esther! Aber Skype ist da schon ne super Sache. Danach haben wir uns ans Werk gemacht, alle unsere Sachen sortieren und einzupacken. Und sind dann um 14 Uhr in Richtung New Orleans aufgebrochen. Von Pensacola sind wir auf die I 10 und dann erst am Visitor Center von Alabama (auf den „Autobahnen“ gibt es an den Staatsgrenzen Besucherzentren mit Infomaterial usw.) und dann, nach einem guten weiteren Stück des Vorsichhingefahre, in dem von Mississippi Zwischenstopp gemacht. Dann sind wir von der I 10 nach Ocean Springs abgebogen und haben dort in einer super süßen Innenstadt wieder eine Pause eingelegt. Die Geschäfte und alles waren wirklich super süß. Und alles hatte höchstens bis 17 Uhr offen – also auch so richtig verschlafen. Und von dort aus haben wir dann den Rest der Strecke am Meer entlang gefahren, vorbei an Biloxi und den Casinos und vielen leeren Grundstücken, die seit dem Hurrikane Katrina noch nicht wieder bebaut wurden. Die Sonne war untergegangen als wir bei Bill und Lieschen angekommen waren und zum ersten Mal in diesem Jahr tanzen die Termiten zu Tausenden um die Straßenlaternen. Und saßen dann auch beim Gepäck ins Haus tragen auf uns und dem Gepäck… Sie beißen einen aber nicht. Schon mal was positives. Danach haben wir noch etwas Abendessen gegessen – Spagetti und rote Soße mit Meatballs (Hackfleischbällchen) und zum Nachtisch Eis. Nach noch ein wenig Unterhaltung sind wir dann in unsere Zimmer. Sarah und ich haben dann noch die...
USA – Tag 7: Baby und Bienenstich

USA – Tag 7: Baby und Bienenstich

Wie so üblich erst einmal Frühstück und schön viel Reden. Als wir uns ausgequatscht hatten, sind wir zu dem Buchgeschäft einer Gemeinde gefahren, die einen Deutschen Pastor haben und wollten dort eine deutsche Angestellte überraschen, aber die war nicht da. Nächster Stopp sollte Lydia (Joe und Valeries Tochter) sein, aber die brauchte noch etwas Zeit. Also haben wir einen Zwischenstopp bei dem neueröffneten Teen Challenge Thirft Shop gemacht – ziemlich bald war ich mit gucken fertig und habe in einem sehr gemütlichen Stuhl, mein E-Book weiter gelesen. Als es dann in Richtung Lydia gehen sollte, ist uns aufgefallen, dass wir das Geschenk was Esther gehandarbeitet hat, zu Hause vergessen hatten. Also ab ins Auto und nach Hause. Von da aus ging es dann zu Lydia, die neugeborene Tochter angucken… so süß! Bei der Besichtigung des Gartens, habe ich mit meinem FlipFop die Hinterlassenschaften eines ihrer Hunde gefunden. Etwas später, wollte Lydia uns die Bienenstöcke zeigen und war grade dabei zu sagen, dass Bienen ganz lieb sind, wenn man nicht nach ihnen schlägt, als eine Biene in mein Ohr geflogen ist und mich gestochen hat. Auch andere Bienen sind mir gefolgt. Bienen scheinen mich nicht zu mögen. Nach der Gartentour waren wir noch eine Weile im Haus, bis Boss Baby, wieder Hunger hatte. Von Lydia aus sind wir zu einem Restaurant gefahren, dem „King Buffet“ wo man für 7 $ All-You-Can-Eat essen kann. So guten und verschiedenes asiatisches Essen. Dort haben wir dann die nächsten zwei Stunden verbracht und immer noch dies und das gegessen. Von da aus, haben wir einen Shop gesucht und gefunden, wo SIM-Karten von einer Firma...
USA – Tag 6: Sonne und Sonnenbrände

USA – Tag 6: Sonne und Sonnenbrände

Heute Morgen haben wir, nachdem wir am Abend davor von Firefly vor dem Fernseher gehalten wurden, etwas ausgeschlafen. Und so wie es die Uhrzeit diktiert, wurde erst mal Frühstück gegessen. Und vielleicht zeigt das Bild etwas von der Pracht, aber ich kann euch nur sagen, Joe bereitet uns immer ein Frühstücksfest vor. So lecker und vielfältig. Um 12:30 waren wir dann am Strand und haben geplanscht und gebadet. Sarah und ich haben Brandungs-Ping-Pong gespielt – wir haben einen normal großen, ganz leichten Ball, den wir versuchen, so in die Brandung zu werfen, dass er in die Richtung der anderen Person gespült wird. Dann Standpicknick und ein wenig umherlaufen. Um 17 Uhr haben wir dann unsere Siebensachen gepackt – und gemerkt, dass sich unsere Haut ein wenig komisch anfühlt – und ratet, warum. Ja, Sarah und ich haben uns wieder verbrannt. Zum Glück bei weitem nicht so schlimm wie letztes Mal. Wir dachten, wir hätten das jetzt im Griff. Aber nein, wir sind immer noch dumme Touristen… Tja, das passiert, wenn man vergisst, Sonnencreme nachzutragen und fast fünf Stunden unter der Sonne Floridas umherbadet. Zu Hause angekommen, ging es direkt ins nächste Wasser. Sarah und ich und später auch Mama haben im Pool geplanscht und auf Valerie gewartet, die auf der Arbeit länger bleiben musste. Kaum war sie zu Hause, wurden die Stakes auf den brandneuen Grill geworfen. Die ganze Zeit, die wir unterwegs waren, hat Joe gekocht. Als das Fleisch fertig war, gab es dazu noch Süßkartoffelpüree, Pilze, Zwiebeln, Maiskolben, Erbsen und Salat. So ein Fest. Das Fleisch war perfekt und das andere Essen auch so lecker! Bald nach...
USA – Tag 4: Ein Tag in der Natur

USA – Tag 4: Ein Tag in der Natur

Der Jetlag ist noch mit uns, obwohl ich gestern eher spät ins Bett gegangen bin, war es mit heute Morgen um 7:30 Uhr nicht mehr möglich zu schlafen. Also erst mal eine Runde Duschen und dann ein mega tolles Frühstück. Nächster Tagesordnungspunkt: entscheiden was wir mit dem Tag anfangen wollen. Nach ein wenig Planen ging es dann los. Erst in ein Naturschutzgebiet auf Gulf Breeze, auf einem schmalen Sandpfad zum Meer, zwischen dichten Büschen und einigen Eichen und auch besonders fiesen Kakteen: diese haben(wie wohl auch einige andere Pflanzen hier) ganz feine kleine Stacheln, die sich mit Wiederhaken in die Haut hängen und kaum noch wieder rausziehen lassen. Sehr treffend werden sie „Stickers“ (in Deutsch so was wie Klebige) genannt… Mittlerweile habe ich nur noch ein paar in meiner Haut. Also zum Meer, dort sind wir dann im Saum etwas gegangen, wieder auf einen anderen Pfad und auf einen sehr hohen Sandhügel, von dem man in die eine Richtung das Pensacola Beach Key sehen kann und in die andere Pensacola selbst. Herrlich! Von da aus dann wieder ins Auto und zum Strand selbst, wo wir bis zum Abend entspannt haben. Erst wurde gemütlich im Sand sitzend Mittag gegessen und dann waren Sarah und ich lange immer wieder im Wasser und sind umher gegangen. Der Rest hat geredet und Mama eine Zeit lang Muscheln gesammelt. Am späten Nachmittag kamen Leute, die auf dem Stand Stühle aufgebaut haben und ein wenig Deko – eine Standhochzeit. Das kann man sich nicht entgehen lassen. Also noch etwas endspannt und dann so um 18 Uhr kamen die Gäste und eine Zeit später die Braut....