USA – Tag 1: Reisetag

USA – Tag 1: Reisetag

Angefangen haben wir unsere Reise am Mittwoch um 6 Uhr – auf zum Goslarer Bahnhof. Von da nach Kreinsen und mit Sack und Koffer durch die schon Jahre andauernde Schotterwüste. Und da ich der starke junge Mann der Familie bin, hab ich die Koffer  tagen müssen… Ist ja gut für die Muskeln und so. Von Kreinsen im Metronom nach Göttingen. In Göttingen hatten wir eine Stunde Aufenthalt und konnten in der Sonne wunderbar Frühstücken. Im ICE nach Frankfurt Flughafen haben wir alle dann ein wenig die Augen geschlossen. (Eine kleine Seitenbemerkung zur Deutschen Bahn: Erst Lob – alles hat ganz pünktlich funktioniert. Aber man ist die DB nicht für Reisen mit Koffern ausgelegt, ein einziger Kampf, die Koffer Trepp auf Trepp ab zu schleppen und dann hat man in Zügen keinen Platz sie irgendwo zu lassen.)

Also in Frankfurt Flughafen Rein ins Getümmel der Reisenden. Und direkt eine kleine Fehlentscheidung: wir sind der Ausschilderung gefolgt, die uns zu dem Shuttlebus geleitet hat anstatt zum AirTrain. Erstmal lange warten und dann war der Bus so voll und stickig… Also wenn ihr mal in Frankfurt seid, nehmt lieber den Zug zu den anderen Terminals anstatt den Bus.

Beim Check-In hat alles gut geklappt und die Delta Leute waren super freundlich – Papas Größe hat bei den beiden Damen großes Aufsehen erregt, da sie so klein waren. Und dann eine kleine Wanderung zum Gate. Im Fraport (grausam gewählter Name – so finde ich) ist es sehr gut geregelt, dass der Security Check für immer nur wenige Gates ist, so kommt man viel schneller durch.

Am Gate haben wir noch einmal kurz mit Esther telefoniert – ah wie wir sie vermissen. Und auf in de Lüfte. Der Flug war echt lang aber  bis auf ein paar kleinere Turbulenzen sehr ruhig. Wirklich interessant war die Küste von Kanada rund um Hallifax. Es ist sehr spärlich besiedelt und wie es aus der Luft aussieht über weite Strecken nur Wald ohne Wege. Und sehr Hügelig. Da würde ich gerne mal hin. Aus der Luft sah es fantastisch aus. Den Rest der Zeit hat uns das In-Flight-Entertainment beschäftigt und schwaps waren wir in New York JFK. Im Nebel konnte man sogar das neue World Trade Center und das Empire State Buliding ausmachen. Da JFK unser erster Flughafen in den USA war, mussten wir durch Immigration. Zum Glück hatten wir Priorität Karten bekommen, mit denen wir in eine Fast Lane gekommen sind. Als wir dann an der Reihe waren wurden wir an einen Schalter geschickt, wo erstmal 20 Minuten nix passiert ist, weil die Leute vor uns, von einem sich eher wie eine Schildköte bewegende Beamten abgefertigt wurden, und es mit ihnen irgendein Problem gab. Dann wurden wir an einen anderen Schalter geschickt und waren (so denken auf jeden Fall Sarah und ich) bei dem gleichen Beamten wie vor 4 Jahren. Was ein Zufall.

Dann mit etwas (eingebildeten) Zeitdruck, Koffer abholen, SkyTrain“ finden, ab zum anderen Terminal und will der direkte „SkyTunnel“ gesperrt war, raus auf die Straße und die nächste Wanderung in den Terminal. (Aber so können wir sagen, dass wir wirklich in New York waren – wenn auch nur von unter einen Kilometer)

Und da wieder durch Security und die nächste Wanderung zum Gate.  Man könnte wahrscheinlich ganze Maratons durch Flughäfen laufen. Wieder Start und dann haben Sarah und ich hoch über dicken Wolken zwei Episoden Continuum auf meinem Tablet geguckt um dann erst bei herrlichen Sonnenuntergang und später im Dunkeln in Tampa zu landen. Wow sah die Stadt im Dunkeln Science-Fiction-haft aus.

An diesem Punkt hatten wir schon ca. 23 h Reise hinter uns und waren extrem müde. Aber dann erst noch Auto abholen und ins Hotel. Dort sind wir dann nach 25 h erstaunlich super verlaufender Reise tödlich müde in einen nicht allzu tiefen Jet-Lag-Schlaf gefallen. Immerhin war es morgens für unsere innere Uhr.

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USA - Tag 2: Tampa nach Port St Lucie

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