USA – Tag 10: Arktische Kälte und tropische Hitze

USA – Tag 10: Arktische Kälte und tropische Hitze

Heute Morgen war die erste geplante Tagesordnungspunt die Destrahan Plantation zu besuchen – was sich etwas nach hinten verschoben hat. Also waren  wir kurz nach zwölf da und haben erst einmal im Schatten gepicknickt. Gefolgt von einer Tour durch das Haupthaus. Draußen war es so 33 °C und schön feucht und die Innenräume sind hier je weiter südlich man kommt richtig runter gekühlt. Die Air Conditions stehen so auf 15 °C und die Räume sind so wahrscheinlich 18 °C. Man läuft also in schöner Sommerkleidung rum und in Innenräumen ist es dann so richtig bitter kalt – nach einigen Minuten kriegt man die Angst sich zu erkälten.

Also das Haus ist im greek revival style gebaut (siehe Bilder) und jetzt weiß ich nicht was man mehr über die Räume schreiben soll. Also einfach mal die Bilder angucken und bei Fragen ein Kommentar schreiben.

Nach dem Haupthaus gab es noch eine Vorführung über Afro American Healing Herbs – also so alle Arten von Planzen und anderen Sachen die Heilend wirken. Der Mann der die Vorführung gemacht hat ist ein 74 Jahre alter afro-amerikaner der im Norden von Mississippi in ganz armen Verhältnissen auf einer Farm aufgewachsen ist und dann erst in der Armee gedient hat und später dann als er gehört hat, dass man in Kalifornien kostenlos studieren kann, nachts gearbeitet und tags studiert hat. Den Rest seines Lebens hat er an verschiedenen Universitäten gelehrt und  über Pharmazie geforscht. Unteranderem über die Methoden der alten afro-amerikanischen Bevölkerung. Am begeisterten fand ich, dass man Spinnenweben benutzen kann um Blutungen zu stoppen. Wenn man direkt nachdem man sich verletzt hat Spinnenweben auf seine Wunde drückt, hört die Blutung sehr schnell auf. Das muss man glatt mal ausprobieren, nur dass man sich nicht unbedingt erst dafür verletzten will.

Von Destrahan sind wir wieder nach Hause gefahren und haben dann ein Snack / frühes Abendessen gegessen und Bill hat uns zum Greek Festival gefahren.

Hier in New Orleans ist die älteste griechisch orthodoxe Gemeinde von Nord- und Südamerika. Seit 40 Jahren feiern sie jedes Jahr ein Wochenende lang mit viel Essen, Musik, Kinderbelustigung und Kunst. Es war eine sehr schöne Atmosphäre und irgendwie erholsam europäisch. Besonders die Kirche hat mir gut gefallen. In einer sehr schmuckvollen Art war sie doch schön simpel. Nach der Tour der Kirch haben wir noch länger mit einem orthodoxischen Theologiestudenten geredet und als wir am Gehen waren, ist er noch einmal auf Papa zu gekommen und hat in Deutsch „Christus ist auferstanden gesagt“.

Bill hat uns wieder abgeholt und nach noch etwas reden, haben Mama, Sarah und ich uns noch zu einer Folge „Person of Interest“ zusammengefunden, und jetzt ab ins Traumland.

USA - Tag 9: French Quater und Folk Music
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