USA – Tag 21: Essen und Ausblick

USA – Tag 21: Essen und Ausblick

Auch diesen Tag haben wir wieder ziemlich entspannt angehen lassen.

Der erste Tagesordnungspunkt war das State Capitol Building – mit 34 Stockwerken das höchste der USA. Von unserem Parkplatz aus mussten wir erst mal den Eingang suchen, der erste Versuch hat uns zum Hintereingang geführt. Nachdem man das Gebäude umrundet hat, öffnet sich einem der Blick auf eine gigantische Treppe, die zu einem einschüchternden Eingang hinaufführt. Dort mussten wir eine Zeit lang in der Securityschlange draußen warten. Oh, die brutale Hitze.

Im Gebäude angekommen, steht man in einer großen zentralen Halle, die mit 27 verschiedenen Marmorarten ausgeschmückt ist. Auf der rechten Seite tagt das House of Representatives und auf der linken der Senat. Für den Senatssaal gibt es eine Zuschauertribüne und wir wollten mal bei der Sitzung zuschauen, aber die Sitzung war schon 30 Minuten zu spät und ein Anfang war nicht in Sicht. Auf die Frage, ob das normal sei, hat ein Wachmann gesagt, dass man sich erst Sorgen machen müsse, wenn eine Sitzung pünktlich anfange und dann auch noch Ergebnisse produziere – dann sei etwas verkehrt.

Vom Senatssaal aus ging es dann in den 27. Stock auf die Aussichtsplattform. Von dort aus hat man einen wunderbaren Ausblick über ganz Baton Rouge. Erstaunlich ist, dass Großteile der Wohngebiete kaum zu sehen sind, da sie unter den großen Bäumen verschwinden. Auch interessant war, dass es keine Aufwinde gab, sondern die Luft eigentlich regungslos und stickig war, während auf Türmen in Europa immer Wind ist.

Von dort aus sind wir zu Erick ins Restaurant gefahren. Das Essen haben wir mit Cupcakes gestartet und haben im Hauptgang Burger gegessen. Ich kann nur wieder erwähnen, dass es wirklich erstaunlich ist, wie „normal“ Essen sein kann, obwohl es ohne Gluten usw. ist. Während des Essens konnten Erick und Eric uns Gesellschaft leisten. Ein wirklich schönes Beisammensein.

Der nächste Stopp war der Bluebonnet Swamp. Wir waren leider etwas zu spät dran und konnten nicht mehr auf den Weg durch das Moor, aber durften das Museum kostenlos anschauen. Dort gab es die verschiedensten Schlangen, kleine Alligatoren und Schildkröten. Ainsley hat uns dort getroffen und auch Tristan mitgebracht, der aber nicht so begeistert von Schlangen war, sondern lieber draußen, unter begeisterten „away, away“-Rufen, umhergelaufen ist.

Auf dem Parkplatz gab es einen mittelgroßen Teich, in dem richtig viele Schildköten leben. Ein lustiges Umher- und Ineinandergeschwimme.

Als nächstes stand eine weitere Mall auf dem Plan, wo Mama in einem Bastelgeschäft verschwand. Sarah und ich haben erst alle Geschäfte angeguckt und sind dann mit Joes Auto ein wenig über den Parkplatz gefahren. So ein riesiger Achtzylinder bringt auch ein so großes Auto ziemlich schnell auf Trab.

Dann ging es mit Eile wieder nach Hause, wo Ericks Mutter und Schwiegervater schon da waren. Erick hat von einem befreundeten Restaurant chinesisches Essen mitgebracht, das auch sehr gesund und organisch zubereitet wird. Das war richtig lecker!

Nach viel schönem Reden gab es noch eine Fotosession, deren Höhepunkt ein Bild von Papa und Erick war – mit seiner Mutter auf seinen Schultern (Ericks Mutter ist sehr klein).

Nachdem die Eltern gegangen waren, haben die Zurückgebliebenen noch eine gute Runde auf dem Sofa gechillt, bis Ainsley ins Bett gegangen ist und Mama, Sarah, Erick und ich noch eine Folge „Person of Interest“ geguckt haben. Danach waren wir alle dann ziemlich bald am Schlafen.

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