USA – Tag 9: French Quater und Folk Music

USA – Tag 9: French Quater und Folk  Music

An unserem ersten ganzen Tag in New Orleans sind wir in die Historische Altstadt, das Fench Quater. Bill hat uns dort hingefahren und auch wieder abgeholt.

Das Ziel war eigentlich ein paar öffentlich zugängliche alte Hauser anzuschauen, aber auf der Straße dahin waren ganz viele Galerien und Antiquitäten-Geschäfte. Eine Galerie hatte original Lithographien von Dali – wow was für Preise und eine andere stellt super tolle Impressionistische Bilder aus, der Künstler ist ein (noch lebender) Franzose. Die Bilder von ihm haben mir besonders gefallen, sie waren so lebendig, man konnte fast die Hitze und die Gerüche im Bild wahrnehmen.

Die Antiquitäten-Geschäfte sind auch besonders, es werden viele Sachen aus Europa importiert und hier an eine begeisterte Käuferschaft verkauft. Man hat fast das Gefühl, so viele gute antike Einrichtungsgegenstände bekommt man kaum in Museen zu sehen.

In dem einen Geschäft, Keil’s Antiquities, sind wir mit einer Verkäuferin ins Gespräch gekommen, die schon oft in Deutschland gewesen ist. Sie hat uns durch die ganze Pracht des dreistöckigen Geschäfts geführt. Das beeindruckendenste Stück – ein ganzes Zimmer aus einem Château in Frankreich. Die Holztäfelung, der Kamin und das Mobiliar. Echt abgefahren.

Vor diesem Geschäft haben eine Gruppe aus 6 Bläsern und einem Schlagzeuger Jazz gespielt, das hat sich echt toll angehört und uns wurde eine Probepackung Sabra Hummus mit Salzstangenbrezeln geschenkt. Ein Snack zur rechten Zeit. Danach sind wir dann weiter in Richtung Jackson Sqaure getingelt und etwas östlich davon in eins der alten Hauser gegangen, Madame John’s Legacy, wo Töpferwaren der Newcomb Schule ausgestellt wurden. Wirklich interessant ist, dass in diesem Haus Lieschens Eltern sich kennengelernt und eine Weile gewohnt haben.

Von da aus sind wir zum Mississippi und haben unsere letzten Sandwiches gegessen. Sarah und ich haben unsere Füße in den Fluss gehalten, der war noch echt kalt und eine echte Erfrischung.

Von da aus sind wir wieder zu dem Punkt gegangen, wo wir von Bill rausgelassen wurden und wurden wieder abgeholt.

Nach ein weinig frisch machen und snacken war der nächste Stopp der botanische Garten, wo in einer Halle ein Konzert war. Vorher und während der Pause gab es etwas zu Essen und Trinken. Die Namen der Bandmitglieder sind mir entfallen. An der Gitarre war der Bandleiter und Songwriter, dann eine Frau die Klarinette und Akkordeon gespielt hat, ein Bassist am Kontrabass und ein Mann mit Namen Sick der Banjo, Geige und die Fuchsschwanzsäge gespielt hat. Sie haben Folk, Rock’n’Roll und Jazz sehr gut gemischt, es war wirklich toll. Und ich wusste nicht, dass man auf der Fuchsschwanzsäge mit dem Geigenbogen geisterhafte Musik machen kann. Echt verrückt.

Das Konzert hat zwei Stunden gedauert. Vor der Tür im Skulpturengarten konnte man durch den Zaun auf eine Aufführung von „Viel Lärm um nichts“ spinksen. Von da aus sind wir dann einmal quer über den Parkplatz gefahren um ins „Morning Glory“ zu gehen. Ein kleines Restaurant in dem große Beignets essen kann. Das sind so was wie viereckige Donuts. Und dazu haben wir Kakao getrunken. Dann ab nach Hause, wo Sarah, Mama und ich eine Runde mit zwei Folgen „Person of Interest“ abgeschaltet.

USA - Tag 8: Fahrt nach New Orleans
USA - Tag 10: Arktische Kälte und tropische Hitze

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