Venedig 16 – Tag 3: Strand, Sport, Sonne, Lido, Venedig

Venedig 16 – Tag 3: Strand, Sport, Sonne, Lido, Venedig

Sonntag 02.10.2016
Wetter: mild und sonnig, ca. 21 °C
Wassertemperatur: 21 °C

Die Qualität dieser Reise lässt sich sehen, auch Tag 3 war klasse! Den Tag haben wir nochmal mit einer Runde Ruhe und Gemütlichkeit begonnen. Als nächste Station haben wir dann nochmal den Strand angesteuert. Erster Tagesordnungspunkt für Esther und mich war keine Runde joggen – 5 Km am Flutsaum entlang. Bis zum Hotel Excelsior, schick sieht es von außen aus. Es sind sogar noch Strandhütten in Betrieb. Die letzten 400 m bin ich am Ende noch mal gesprintet – was für ein Gefühl, dieses Brennen in der Lunge und in den Muskeln, das anaerobe Training schreit! Irgendwie gefällt es mir ja. Dann musste sich in unserem windschattigen Basislager erst einmal erholt und aufgewärmt werden – der Wind war auf dem Rückweg doch kälter als erwartet. Der Rest von uns hat die Zeit, die wir umhergewetzt sind, mit vernünftigerem Umhergehen verbracht.

Frisch gestärkt und etwas ausgeruht haben wir uns dann in die Fluten gestürzt. Heute mit spaßigem Wellengang. Die Küste ist ein langes Stück super flach und so kann man viel Zeit damit verbringen, unter großen Gejubel über Wellen zu springen. Alle Varianten wurden ausprobiert, direkt kopfvoraus, seitwärts, rückwärts… Dann kann man natürlich mit den Wellen schwimmen oder durch sie durchtauchen. Wir hatten gigantischen Spaß.

Völlig ausgemüdet wurde dann ein Stopp zu Hause eingelegt, um von der kulturellen Errungenschaft „fließend Wasser“ Gebrauch zu machen und einen Happs zu essen – wie schon heute Morgen habe ich eine Runde Pfannekuchen gemacht. Sind doch irgendwie immer lecker.

In zwei Grüppchen sind wir dann bei perfekten Spätnachmittagslicht nach Venedig geschippert. Der Wind ist abgeflaut, die Sonne hat warm geschienen, Venedig hat uns mit offenen Armen empfangen. Uns und eine ganze Bootsladung anderer Reisender. An der Haltestelle Giardini ist dann die Beladung des Bootes bis an die Kapazitätsgrenzen ausgereizt worden. Hier sind wirklich viele Menschen!

Wir sind an San Marco ausgestiegen und dann mit der Sonne im Rücken und perfekt angeleuchteten Häusern vor uns gen Arsenale gelaufen. Die Lichtstimmung war wirklich fantastisch, der kleine Japaner in mir wollte aaaalles fotografieren. Ein großes Kreuzfahrtschiff wurde von Schleppern den Canale entlang gezogen, bis es dann etwas hinter der Stadt mit eigener Kraft fahren darf. Diese Schiffe sind wirklich schwimmende Städte, es ist geradezu unwirklich, wenn sie so nah an einem vorbeigleiten.

Die Via Garibaldi war auch in das goldene Abendlicht gehüllt, also sind wir ganz gemächlich hier runtergeschlendert und wieder raufgeschlendert. Währenddessen ist ein weiteres Kreuzfahrtschiff ausgelaufen – surreal sah es aus zwischen den kleinen jahrhundertealten Häusern.

Alle bis auf Sarah und mich wollten dann den Markusdom in seiner goldenen Pracht angucken und sind zur Messe geeilt – der Dom wird nur 1 Stunde am Nachmittag und zu Messen erleuchtet, damit der Besucher das originale Raumgefühl vermittelt bekommt, ohne Beleuchtung, so wie es die Erbauer gesehen haben. *Die wissen hier also offenbar genau, was der normale Tourist will* – na prima!

Sarah und ich sind noch weiter durch die Sonnenuntergangsstimmung gewandert und haben dann vor dem Dom fast eine Stunde gesessen und „Menschen geguckt“. Fantastisch an Orten, wo so viele unterschiedliche Menschen vorbeigehen. Daraufhin sind wir noch eine Runde durch die winkligen Gassen geschlendert und haben die drei anderen – nun geheiligten – getroffen. Zusammen sind wir zum Lido übergesetzt, Esther und ich haben noch etwas eingekauft. Zu Hause hab ich gekocht, Rosmarinkartoffeln und Nackensteak, und wir haben uns mit Heißhunger drauf gestürzt.

Nun nach Beendigung des Blogbeitrages ab in die Bubukiste.

 

Venedig 16 – Tag 2: Strand, Sport, Sonne, Lido, Venedig
Venedig 16 – Tag 4: Reif für die Insel

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